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Das Schweizer Laufschuhunternehmen On hat Frank Sluis mit Wirkung zum 1. Mai 2026 zum neuen Finanzvorstand ernannt. Sluis wechselt vom Lebensmittelhändler Ahold Delhaize, wo er als CFO für Europa und Indonesien tätig war. Er tritt die Nachfolge von Martin Hoffmann an, der im vergangenen Jahr zum CEO befördert wurde und beide Funktionen innehatte. Die Ernennung erfolgt, nachdem On seine Umsatzprognose für 2025 zum dritten Mal angehoben hat, nachdem das Unternehmen aufgrund der hohen Nachfrage nach seinen Produkten ein starkes drittes Quartal verzeichnet hatte.
Die deutsche Justiz hat bei der Verfolgung des Cum-Ex-Steuerskandals mit erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Trotz über 1.700 Verdächtigen werden für 2026 nur zwei Gerichtsverfahren erwartet. Die Kölner Staatsanwaltschaft, die die Ermittlungen leitet, hat mit komplexen Fällen, verfahrensrechtlichen Unsicherheiten und einer laut ehemaligen Ermittlern unzureichenden politischen Unterstützung zu kämpfen. Justizminister Benjamin Limbach mahnt zur Geduld, Kritiker warnen jedoch, dass die Aufklärung des Skandals Jahrzehnte dauern könnte, da zunächst kleinere Angeklagte ins Visier genommen werden, während hochrangige Banker weitgehend ungeschoren davonkommen.
Der Artikel beleuchtet erhebliche Verzögerungen bei der gerichtlichen Aufarbeitung des Cum-Ex-Steuerskandals in Deutschland. So sind für 2026 nur zwei Verfahren vor dem Landgericht Bonn zu erwarten, und es wird davon ausgegangen, dass die vollständige Aufklärung aufgrund von Ineffizienzen und Verfahrensverzögerungen Jahrzehnte dauern könnte.
Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin warnt vor erheblichen Risiken für die Finanzstabilität aufgrund der Markteuphorie, der hohen Verschuldung und des wachsenden Kryptomarktes, den sie als Einfallstor für Finanzkriminalität bezeichnet. Die Aufsichtsbehörde äußert sich besorgt über fragile Märkte, Spekulationsblasen und den Einfluss von Finfluencern auf riskante Verbraucherinvestitionen.
Der Präsident der Bafin, Mark Branson, hat eine ernste Warnung hinsichtlich der Fragilität der globalen Finanzmärkte ausgesprochen. Er erklärte, dass die derzeit hohen Aktienbewertungen und niedrigen Anleiherisikoprämien zahlreiche externe Risiken übersehen, darunter Kriege, Handelskonflikte, hohe Staatsverschuldung, potenzielle Enttäuschungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und das Wachstum der privaten Kreditmärkte. Er äußerte sich besorgt darüber, dass die Rolle des US-Dollars als globale Reservewährung in Frage gestellt werden könnte, und warnte, dass eine Fortsetzung dieser Trends zu einem Marktcrash führen könnte.
Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin warnt vor übermäßigem Marktoptimismus und möglichen plötzlichen Korrekturen und verweist dabei auf fragile Finanzmärkte, geopolitische Konflikte, hohe Verschuldung und Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der KI. Die Behörde plant eine verstärkte Aufsicht über Finanzinfluencer und äußert sich besorgt über steigende Unternehmensinsolvenzen und notleidende Kredite.
Frank Elderson, Mitglied des Direktoriums der EZB, sprach vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments und hob die Widerstandsfähigkeit der europäischen Banken in mehreren Krisen hervor, darunter die Pandemie, der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die hohe Inflation. Er skizzierte die Prioritäten für 2026-28, wobei er sich auf die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Schocks, die Verbesserung der operativen Widerstandsfähigkeit im digitalen Finanzwesen und die Vereinfachung der Aufsichtsprozesse bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung hoher Standards konzentrierte. Elderson betonte, wie wichtig es sei, die Bankenunion zu vollenden und die Finanzintegration voranzutreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Der Artikel untersucht, wie vermögende Privatpersonen und Spitzenverdiener in Deutschland ihre Immobilieninvestitionen finanzieren, und erörtert dabei das Gleichgewicht zwischen Eigenkapital und Fremdkapital, die Auswirkungen der EU-Bankenregulierung und die Strategien, mit denen vermögende Kreditnehmer durch spezialisierte Berater und Banken günstige Finanzierungsbedingungen erzielen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius fordert deutsche Unternehmen dazu auf, ihre Sicherheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyber- und physischen Bedrohungen zu verbessern. Dabei erörtert er die wirtschaftlichen Kosten und begrenzten langfristigen Vorteile erhöhter Militärausgaben im Kontext der Zeitenwende und der globalen Spannungen mit Russland.
Die geschäftsführende Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, gab bekannt, dass die Organisation Notfallpläne für einen möglichen weltweiten Ansturm auf US-Dollar-Anlagen vorbereitet, nachdem Trumps Zölle und Angriffe auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve Besorgnis ausgelöst hatten. Seit Trumps Amtsantritt hat der Dollar 9 % an Wert verloren, während Gold neue Rekordhöhen erreicht, da Investoren nach Alternativen suchen. Georgieva schlug vor, dass die EU mehr gemeinsame Schulden aufnehmen sollte, um sichere Anlagealternativen zu bieten, wies jedoch darauf hin, dass die Dominanz des Dollars aufgrund der Markttiefe und der wirtschaftlichen Größe der USA weiterhin bestehen bleibt, sodass trotz der von den BRICS-Staaten angeführten Entdollarisierungstendenzen dramatische Veränderungen unwahrscheinlich sind.

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